Die Programmautomatik ist unterteilt in einen normalen Programmverlauf und ein Kurzzeitprogramm, bei dem die Kamera die Verschlußzeit gegenüber der Blende um 1 1/2 Blendenstufen anhebt. Diese Wahl des Programms erfolgt automatisch durch die jeweilige Objektivbrennweite.
Alle Brennweiten ab 135 mm bzw. Zooms, die 135 mm übersteigen, haben hinten im schwarz lackierten Hinterlinsen-Schutzring einen Steuernocken, der bei Ansatz des Objektivs einen Kontaktschalter im Spiegelkasten auslöst, den sogenannten Brennweitenabgriff. Über diesen Steuernocken verfügen alle Objektive vom Typ Ai-S, die E-Serie und die AF-Nikkore.
Neu ist auch die Blendenautomatik mit der automatischen Umschaltung am Bereichsende (''Kybernetischer Override''). In der Praxis bewirkt diese Funktion folgendes: reicht der Blendenbereich des Objektivs bei der eingestellten Zeit nicht aus für eine korrekte Belichtung, korrigiert die Kamera die Verschlußzeit selbsttätig.
Diese Technik kann man sich auch anderweitig nutzbar machen, um sich so seine individuelle Programmautomatik maßzuschneidern.
Angenommen, man will Porträtaufnahmen mit einem 105 mm-Objektiv machen. Die Verschlußzeit soll mindestens 1/125 Sek. betragen und die Blende sich nicht weiter als auf 5,6 schließen. Man stellt die Werte 1/125 Sek. und Blende 5,6 ein, und die Kamera arbeitet wie folgt. Im Normalfall wird bei 1/125 Sek. die passende Blende zugeordnet.
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