Dazu ist der Schwingspiegel in der Mitte teildurchlässig, so daß ähnlich dem bei der F3 angewandten Prinzip ein Teil des Lichtes in den Kameraboden geleitet werden kann. Dort sitzen ein Halbleiter-Bildwandlermodul mit 2x24 Einzelelementen (CCD), die das auftreffende Licht in Strom umwandeln. Durch spezielle Linsen vor den CCD-Elementen wird bei korrekter Fokussierung der Brennpunkt auf einem CCD-Paar erzielt. Bei einer Defokussierung dagegen werden zwei verschiedene CCD angesprochen. Aus diesen Informationen - der Distanz der verschiedenen CCD und abhängig davon, ob die obere oder untere Hälfte des CCD-Paares angesprochen wurde - errechnet die Elektronik den Grad der Schärfeabweichung und die Richtung der Defokussierung, also ob zu nah oder zu weit fokussiert wurde.
In der F501 sind zwei Reihen dieser CCD-Sensoren eingebaut, eine für Objektivlichtstärken bis 1:2,8 und eine für Lichtstärken bis 1:4,5. Dadurch ist eine genauere Messung für die lichtstarken Objektive möglich, bei denen die Toleranz bei offener Blende ja auch wesentlich geringer ist. Ist der Grad der Unschärfe ermittelt, wird der Mikroprozessor (CPU) des AF-Objektivs befragt, wieviel Umdrehungen beispielsweise der AF-Antriebsmotor machen muß, um das Linsensystem in die Schärfenebene zu bewegen. Bei einem Weitwinkelobjektiv ist der Weg natürlich erheblich kürzer als bei einem Teleobjektiv. Der Motor setzt sich daraufhin in Bewegung, und das Objektiv wird entsprechend fokussiert.
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