| Das System - Motorantriebe - Motoren der F2 | ||
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| Zum neuen Spitzenmodell, das 1971 den Klassiker Nikon F ablöste, wurde der völlig neue Motorantrieb MD-1 entwickelt, der sich in verschiedener Hinsicht vom F36 unterscheidet. |
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| Er kann ohne spezielle Adaption an jede F2 angesetzt werden, verfügt über einen fest integrierten Handgriff und schafft eine maximale Frequenz von 5 B/Sek. mit hochgeklapptem Spiegel und 4,3 B/Sek. mit Spiegelbetätigung. |
| Zum Ansetzen des Motors muß aus der Bodenplatte der Kamera der Öffnungsknebel der Rückwand, der sogenannte O/C-Riegel, herausgeschraubt werden, denn in die dadurch freigelegte Öffnung greift die Achse für die motorische Rückspulung - ein weiterer grundlegender Vorzug des MD-1 gegenüber dem F36: auf Wunsch läßt sich der belichtete Film innerhalb von sieben Sekunden in die Patrone zurückbefördern. Ein echter Vorteil in der Sport- und Reportagefotografie, wo Zeit Geld ist oder zumindest sein kann. |
| Der aus der Bodenplatte der Kamera entfernte O/C-Riegel läßt sich übrigens als Sicherung gegen das Verlieren in ein eigens dafür vorgesehenes Aufbewahrungsfach im Handgriff des Motors unterbringen - ein Zeichen dafür, daß man bei Nikon auch an praxisgerechte Kleinigkeiten denkt. |
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| Angeschraubt wird der Motor ins Stativgewinde der Kamera, dafür verfügt er an seiner Unterseite über einen weiteren Stativanschluß, wenn die ganze Einheit stationär eingesetzt werden soll. Alle Bedienungselemente sind rückseitig angeordnet, wo sie im Blickfeld des Fotografen liegen: das Bildzählwerk mit Rückstellungsschieber, der fünfstufige Frequenzwähler (1,3, 2,5, 3,8, 4,3 und 5 B/Sek.), der Startknopf für die motorische Rückspulung und die Rückwandentriegelung. |
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