| F-Kameras - Nikon F3 AF | ||
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| So entspricht das Gehäuse der Nikon F3AF [ TD ] ohne Sucher fast vollständig der normalen F3. Es weist als Unterschiede lediglich eine zusätzliche Kontaktreihe im Sucherschacht und im Bajonettgrund auf, um die Signale des AF-Suchers an die AF-Objektive weiterzuleiten. |
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| Die Schärfeerkennung erfolgt im Autofokus-Prismensucher DX-1. Er bildet ein in sich geschlossenes System mit eigener Stromversorgung und fest eingebauter Einstellscheibe. Im Sucher werden aus dem Strahlenbündel in der Mitte zwei Teilstrahlen abgeleitet und auf zwei Silizium-Fotodioden geführt. Ähnlich dem Prinzip eines Schnittbild-Entfernungsmessers erkennt der Sucher, ob das Motiv im Meßfeld scharf oder unscharf fokussiert ist. |
| Je nachdem, ob die Schärfe vor oder hinter dem Objekt liegt, gibt der Sucher ein Signal an das Autofokus-Objektiv, und der im Objektiv integrierte Motor verschiebt das Linsensystem, bis die optimale Schärfe erreicht ist. |
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| Im Sucher informiert die AF-Anzeige über die Drehrichtung des Objektivs durch zwei rote Pfeile. Leuchten beide gleichzeitig auf, ist die optimale Schärfe eingestellt. Ein rotes X dagegen zeigt an, daß eine Scharfeinstellung nicht möglich ist, beispielsweise, wenn im Meßfeld kein ausreichender Kontrast herrscht. Der AF-Sucher DX-1 kann übrigens auch an jeder normalen F3 mit Ausnahme der F3P verwendet werden und mit den normalen Nikkor-Objektiven als Einstellhilfe dienen. Einschränkung: er arbeitet nur mit Objektiven bis zur Lichtstärke 1:3,5. |
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| Zwei Autofokus-Objektive wurden zeitgleich mit der F3AF vorgestellt: ein 80/2,8 und ein 200/3,5 IF-ED. Dabei blieb es allerdings auch, lediglich der Autofokus-Telekonverter TC-16 kam später hinzu. Bei diesem Konverter fokussiert der Motor das Linsenelement, so daß ein normales Objektiv zum Autofokus-Objektiv wird. |
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Da der Konverter 1 1/3 Blende Lichtverlust verursacht, muß das angesetzte Objektiv allerdings mindestens Lichtstärke 1:2,0 aufweisen. Weiterhin ist der Nahbereich besonders bei Teleobjektiven eingeschränkt. Die heutigen AF-Objektive sind an derA F3AF nicht verwendbar, es sei denn, man entfernt die Batterien aus dem Sucher.
Die F3AF entwickelte sich nicht zum Verkaufsschlager, doch das hatte man bei Nikon auch kaum beabsichtigt. Man wollte den Markt testen und Erfahrungen für die kommenden Modelle sammeln. |
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